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Walliserinnen und Walliser sind stolz auf ihre Herkunft. Sie sehen sich häufig zuerst als Walliser/-innen und erst danach als Schweizer/-innen. Das hat auch mit den Gegebenheiten der Natur zu tun: Das Tal wird durch seine hohen Berge quasi abgeschottet. Besiedelt wurde das Wallis vor vielen Jahrhunderten einerseits vom Osten her, andererseits vom Norden her – heute der Grund, weshalb der Kanton zweisprachig (deutsch und französisch) ist. Die Sprachgrenze verläuft entlang des kleinen Flusses Raspille zwischen Sierre (Siders) und Salgesch.

Die Natur wirkt sich auch auf die Kultur aus. Die vorteilhaften klimatischen Bedingungen führten dazu, dass grossflächig Weinreben angelegt wurden. Das Wallis ist vor dem Kanton Waadt der grösste Weinhersteller der Schweiz. Auf insgesamt 48 km2 Rebflächen kommt das Wallis. Meistangebaute Sorte ist der Pinot Noir (Rot) vor dem Chasselas-Fendant (Weiss). Fendant ist eine geschützte Ursprungsbezeichnung für die Weissweine aus dem Wallis. Auch der Dôle ist ein AOC-zertifizierter Wein. Insgesamt werden beinahe 60 verschiedene Rebsorten kultiviert. Reben und Wein sind auch Anlass für eine Reihe von beliebten Volksfesten: Rebsortenwanderung (marche des cépages), Wii-Grill-Fäscht, Weinfrühling und so weiter. Überhaupt wird den Wallisern nachgesagt, dass sie gerne feiern, durchaus trinkfest und gesellig seien.

Für fremde Ohren klingt der Dialekt der Oberwalliser besonders eigen. In der Tat ist das Walliserdeutsch („Wallisertiitsch“), eine höchstalemannische Varietät, etwas anders als andere Schweizer Dialekte: Nicht nur gibt es aufgrund der Nähe zum Italienischen und Französischen lexikalische Besonderheiten, tatsächlich unterscheidet sich der Dialekt auch grammatisch. Das Walliserdeutsch kennt z.B. einen Drei-Form-Plural.

 

Wichtigste Zahlen:

  • Bevölkerung: 341‘463 Einwohner (Stand 2018), davon 23% ausländische Staatsangehörige.
  • Hauptstadt: Sion (Sitten), 34‘599 Einwohner (Stand Ende 2017)

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